Gerade Kleidermotten sind ein großes Ärgernis, denn der neu gekaufte Pullover zeigt winzig kleine Löcher und kann aus diesem Grund gleich in den Altkleidersack. Der positive Faktor zeigt sich in einer noch recht geringen Population, denn hier ist die Wahrscheinlichkeit am größten, eine größere Mottenplage zu vermeiden.
Zu bedenken gilt vor allen Dingen, dass Motten sich nicht nur in Kleiderschränken niederlassen, sondern auch auf Couchgarnituren, Teppichen und in einigem mehr zu finden sind. Ein Mottenschutz kann aus unterschiedlichen Produkten bestehen, in erster Linie nutzen Personen ein Fliegengitter, dann folgen Präventivmaßnahmen wie Lavendelsäckchen oder Zedernholz.
Die wichtigsten Kriterien zum Mottenschutz
- Insektizide mit Bedacht einsetzen
- Feststellung, ob es sich überhaupt um Kleidermotten handelt
- effektiven Mottenschutz auswählen
Mottenschutz kaufen – Empfehlungen
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Nach der Feststellung, dass es sich tatsächlich um Kleidermotten handelt, kann die Suche nach möglichen Schlupflöchern beginnen. Hierbei wird nicht nur der gesamte Kleiderschrank durchforstet, sondern auch Wolldecken, Produkte aus Tierhaaren, unsichtbare Stellen unter dem Mobiliar oder Gardinen und Polstermöbel.
Natürlich finden sich in Wohnungen zeitweise auch Lebensmittelmotten an. Auch in Küchenschränken ist peinlich genau darauf zu achten, ob sich die Tierchen versteckt halten. Der Mottenschutz beginnt mit einer gründlichen Reinigung von Schränken. Lebensmittel, die von Motten befallen sind, bitte sofort entsorgen.
Des Weiteren besteht der effektive Mottenschutz aus dem Waschen von Kleidungsstücken, dabei recht hohe Temperaturen (um die 60 Grad) nutzen und auch Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes mögen Motten überhaupt nicht.
Zur Vorbeugung bestehen folgende Maßnahmen:
Die erste Möglichkeit sich gegen die Schädlinge zu schützen besteht in Pheromon Fallen. Dieses sind klassische Klebefallen auf einem Papier, auf dem sich sowohl ein Kleber, als auch der Lockstoff Pheromon befindet. Die Produkte sind in der Regel giftfrei und können in einem Schrank, aber auch in der Nähe von Lebensmitteln platziert werden.
Mottenschutz Nummer zwei sind Mottenfallen oder auch Mottenpapier. Die Fallen arbeiten auf Basis von einem Giftstoff, der über einen längeren Zeitraum verdunstet. Heute werden zur Produktion dieser Fallen sogenannte Pyrethroide eingesetzt, die für Mensch und Tier vollkommen harmlos sind.
Damit es erst gar nicht zu einem Mottenbefall kann, können Schutzmaßnahmen hilfreich sein. Diese bestehen in erster Linie durch das Auslegen von den oben genannten Lavendelsäckchen oder Zedernholz, aber auch Neemöl auf Mottenkugeln ist ein guter Schutz.
Qualitätskriterien für die Auswahl
Die meisten Kunden entschieden sich für Pheromon Fallen im Zusammenhang mit einem Fliegengitter, als Mottenschutz. Zur akuten Bekämpfung wird in der Regel ein Spray genutzt, welches Neemöl beinhaltet. Zum Schutz gegen Kleidermotten liegen Papierbögen an erster Stelle, gefolgt von Mottenfallen.
Personen, die den Schädlingen nicht mehr Herr werden, müssen wohl oder übel einen Kammerjäger rufen. Der Profi weiß auf jeden Fall einen Rat und bekämpft Motten nachhaltig als auch effektiv. Leider sind die Profis nicht ganz billig und daher ziehen viele den klassischen Mottenschutz vor. Die Preise für Mottensprays liegen zwischen 5 und 10 Euro, für Pheromon Fallen bei rund 6 Euro und Mottenpapier (mehrere Bögen in einer Packung) ist ab rund 5 Euro zu erwerben.
Mottenschutz (nach Kundenbewertung)
Ein Mottenschutz mit einer Langzeitwirkung von bis zu 6 Monaten bekämpft nicht nur Kleidermotten, sondern auch Pelz – und Teppichkäfer. Das Produkt weist eine optische Verbrauchsanzeige auf und besteht aus einem Wirkstoffhänger, inklusive einem Dufthänger.
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Als überaus praktisch bewerteten Verbraucher Zeder Holzblöcke mit einem Bügel. Die Produkte werden einfach in den Kleiderschrank gehängt und vertreiben so Motten, sodass es gar nicht erst zu einer Eierablage kommen kann.
Mottenschutz (Top 10 nach Preis)
Ein guter Mottenschutz ist heute fast überall zu haben. Es gibt ihn in gut sortierten Supermärkten, in Drogerien und zeitweise auch in Discountern. Für einen Einkauf nutzen viele Menschen allerdings einen der diversen Onlineshops, da sich Preise vor Ort oftmals stark unterscheiden.
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Der Einkauf im Internet bietet einige Vorteile. Nicht nur das mehrere Anbieter gut zu vergleichen sind, sondern auch deutliche Preisunterschiede klar zu unterschieden sind. Größter Vorteil ist jedoch, georderte Waren werden direkt bis an die Haustür geliefert.
Anwendung, Tipps
Es grassieren zahlreiche Tipps, um einen Mottenbefall vorzubeugen und so gar keinen Mottenschutz zu benötigen. Allerdings zeigten die Erfahrungen, auch noch so gute Vorsichtsmaßnahmen können manchmal keinen ausreichenden Schutz bieten.
Zu den Vorsichtsmaßnahmen gehören unter anderem:
- nur so viele Lebensmittel einkaufen, wie kurzfristig verbraucht werden können
- saisonale Kleidung, die nicht benötigt wird, in festverschließbare Behältnisse deponieren
- verschüttete Lebensmittel zeitnah aus Schränken entfernen
- Lebensmittel, wenn möglich, in festen Behältern aus Glas oder Kunststoff aufbewahren
- regelmäßige Reinigung der Schränke
Die sicherste Methode besteht immer noch aus einem Fliegengitter als Mottenschutz. Dann erfolgen weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel, Lavendel. Schon seit Jahrhunderten wird Lavendel als natürlicher Wirkstoff zur Bekämpfung von Motten genutzt. Der Geruch allein verhilft dazu, dass sich Motten schnellstens verabschieden. Allerdings mag nicht jeder den Geruch, in dem Fall kann Zedern Öl Abhilfe schaffen.
Im Zedernholz finden sich ätherische Öle, die hervorragend als Mottenschutz funktionieren. Neben dem im Handel erhältlichen Öl, gibt es auch Holzwürfel aus Zedernholz, die jeder leicht dort wo es nötig ist, deponieren kann.
Niem- oder auch Neemöl genannt, besteht aus einem Extrakt aus den Samen des Niembaumes. Hierbei handelt es sich um ein subtropisches Gewächs, dessen Mottenschutz nur ein kleiner Teil der Anwendungsmöglichkeiten ausmacht. Das enthaltene Azadirachtin gilt in Kennerkreisen als ein wirkungsvolles und natürliches Insektizid, was durchaus den Mottenbefall bekämpft und verhindert.
Ein weiterer Mottenschutz besteht aus Gerüchen, die Motten nicht vertragen. Dieses sind unter anderem:
- frische Kaffeebohnen
- Nelken
- Holunder
- Anis
- Geranien
- Eukalyptus
- Citronella
- Zierbelkieferholz
Unsere Großmütter benutzten überwiegend Mottenkugeln zum Mottenschutz. Auch heute sind diese Kugeln in unterschiedlichen Ausführungen zu bekommen. Zu früheren Zeiten wurden die Kugeln auf Basis von Naphthalin hergestellt, heute beinhalten die Produkte überwiegend Paradichlorbenzol. Dieser so hergestellte Mottenschutz riecht wesentlich angenehmer, ähnlich wie Himbeere, ist jedoch nicht ganz unbedenklich. Produkte, die diesen Stoff beinhalten, sollten besser nur im Fall der Fälle und auch dann nur mit Bedacht eingesetzt werden.
Um einem erneuten Mottenfall vorzubeugen gibt es folgende Regeln:
- nur saubere Kleidung einlagern(Motten ernähren sich hauptsächlich von Rückständen wie Fett, Haut – und Haarschuppen
- Kleidung schützen (Plastik oder Zeitungspapier nutzen
- mit den erwähnten Gerüchen fernhalten
- regelmäßig Kleidung und Textilien auf einen eventuellen Mottenbefall überprüfen
Mit dem passenden Mottenschutz muss sich keiner mehr Sorgen wegen seiner Kleidung oder seiner Lebensmitteln machen. Hierbei spielt es eine eher untergeordnete Rolle, ob sich für ein Hausmittel oder einem industriell hergestelltem Mottenschutz entschieden wurde. Tauchen die Tierchen erneut auf, sollte erneut auch Mottenschutz zum Einsatz kommen, um den Plagegeistern effektiv und gezielt vorzubeugen.